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Naturheilpraktikerin

FAQ & Glossar

Die wichtigsten Fragen rund um die Naturheilpraktikerin-Ausbildung und ein umfassendes Glossar von A bis Z.

Häufige Fragen

Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Naturheilpraktikerin-Ausbildung, den Beruf und die Naturheilkunde im Allgemeinen.

Was ist eine Naturheilpraktikerin?

Eine Naturheilpraktikerin arbeitet mit natürlichen Heilmethoden wie Pflanzenheilkunde (Phytotherapie), Aromatherapie, Ayurveda und ganzheitlicher Ernährungsberatung. Sie betrachtet den Menschen als Ganzes, Körper, Geist und Seele, und unterstützt die Selbstheilungskräfte mit sanften, natürlichen Mitteln. Bei der SULIA Akademie liegt der besondere Fokus auf ganzheitlicher Frauengesundheit: Du lernst, Frauen in verschiedenen Lebensphasen mit natürlichen Heilmethoden zu begleiten.

Was ist der Unterschied zur Heilpraktikerin?

Die Heilpraktikerin (Heilpraktiker/in nach dem Heilpraktikergesetz) hat eine umfangreiche medizinische Ausbildung absolviert und die amtsärztliche Prüfung beim Gesundheitsamt bestanden. Sie darf Heilkunde ausüben: Diagnosen stellen, Blut abnehmen, invasive Behandlungen durchführen. Diese Ausbildung dauert typischerweise 2 bis 3 Jahre und kostet 7.000 bis 20.000 €. Die Durchfallquote bei der amtsärztlichen Prüfung liegt bei 70 bis 80 %. Die Naturheilpraktikerin (IPHM-zertifiziert) bei SULIA ist auf ganzheitliche Gesundheitsberatung spezialisiert: Kräuterheilkunde, Aromatherapie, Ayurveda und Ernährungsberatung. Du übst keine Heilkunde im gesetzlichen Sinne aus, sondern begleitest und berätst mit natürlichen Mitteln.

Brauche ich Vorkenntnisse?

Nein, du brauchst keine medizinischen oder pflegerischen Vorkenntnisse. Die Ausbildung bei SULIA vermittelt dir alles von Grund auf: von den Grundlagen der Naturheilkunde über die Praxis der Phytotherapie bis zum Aufbau deines eigenen Business. Was du mitbringen solltest: Neugier, Empathie und die Bereitschaft, dich in ein faszinierendes Fachgebiet einzuarbeiten.

Ist die Ausbildung IPHM-zertifiziert?

Ja. Die SULIA Akademie ist offiziell vom International Practitioners of Holistic Medicine (IPHM) akkreditiert. Das IPHM ist eine international anerkannte Zertifizierungsstelle für Ausbildungen im Gesundheits- und Wellnessbereich. Dein Abschluss wird in Deutschland, Österreich, der Schweiz und international anerkannt. Er signalisiert Klientinnen, dass du nach hohen Qualitätsstandards ausgebildet wurdest.

Darf ich als Naturheilpraktikerin Diagnosen stellen?

Nein. Die Ausübung von Heilkunde (Diagnosen stellen, invasive Behandlungen, Verschreibung von Medikamenten) ist in Deutschland Ärzten und Heilpraktikern mit amtsärztlicher Prüfung vorbehalten. Als IPHM-zertifizierte Naturheilpraktikerin berätst, begleitest und unterstützt du deine Klientinnen mit natürlichen Mitteln. Du empfiehlst keine Diagnosen, sondern erstellst ganzheitliche Beratungspläne.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung ist als flexibles Online-Fernstudium konzipiert. Du lernst in deinem eigenen Tempo. Die meisten Teilnehmerinnen schließen innerhalb von 6 bis 12 Monaten ab, je nachdem wie viel Zeit sie pro Woche investieren. Du hast keinen Zeitdruck und lebenslangen Zugang zu allen Materialien.

Kann ich die Ausbildung neben dem Beruf machen?

Ja, das ist sogar der häufigste Weg. Die gesamte Ausbildung findet online statt und lässt sich flexibel in deinen Alltag integrieren. Du lernst, wann und wo du möchtest: ob abends auf der Couch, am Wochenende oder in der Mittagspause. Viele unserer Absolventinnen haben die Ausbildung neben Vollzeitjob und Familie absolviert.

Was kostet die Ausbildung?

Die genauen Preise erfährst du im persönlichen Beratungsgespräch mit Bianca. Wir bieten Einmalzahlung und flexible Ratenzahlung (12, 24, bis 48 Monate). Die Kosten sind steuerlich absetzbar und liegen deutlich unter denen der klassischen Heilpraktiker-Ausbildung. Es gibt keine versteckten Zusatzkosten, keine Prüfungsgebühren und keine Nachzahlungen.

Welche Berufsfelder stehen mir offen?

Eigene Praxis (auch von zu Hause), Zusammenarbeit mit Wellnesszentren und Yoga-Studios, Hebammenpraxen und Geburtshäuser, Online-Beratung, Workshops und Kurse, sowie Firmenkurse zum Thema Stressmanagement und natürliche Gesundheit. Besonders attraktiv: die Kombination mit anderen SULIA-Qualifikationen für ein ganzheitliches Angebot.

Kann ich die Ausbildung mit der Doula-Ausbildung kombinieren?

Absolut! Die Kombination ist besonders wirkungsvoll. Du begleitest Frauen nicht nur emotional durch Schwangerschaft und Geburt, sondern unterstützt sie auch mit Kräutertees, Aromatherapie und ayurvedischen Methoden. Viele Absolventinnen kombinieren mehrere SULIA-Qualifikationen: Doula, Stillberaterin, Mütterpflegerin, Naturheilpraktikerin.

Was verdiene ich als Naturheilpraktikerin?

Je nach Region, Erfahrung und Spezialisierung zwischen 60 und 120 € pro Beratungsstunde. Nebenberuflich mit 10 bis 15 Stunden pro Woche erreichst du ca. 2.500 bis 4.000 € brutto monatlich. In Vollzeit mit etabliertem Kundenstamm sind 4.000 bis 7.000 € monatlich realistisch. Zusätzliche Einnahmen durch Workshops, Online-Kurse und digitale Produkte erweitern dein Einkommensspektrum.

Gibt es Ratenzahlung?

Ja. Wir bieten flexible Ratenzahlung über 12, 24 oder bis zu 48 Monate an. Dein Zugang zur Lernplattform beginnt sofort mit der ersten Zahlung. Alle Details besprichst du im kostenlosen Beratungsgespräch mit Bianca.

Glossar

Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Naturheilkunde, ganzheitliche Gesundheit und die Naturheilpraktikerin-Ausbildung, alphabetisch sortiert.

Aromatherapie

Die therapeutische Anwendung ätherischer Öle, die aus Pflanzen durch Destillation oder Kaltpressung gewonnen werden. Ätherische Öle wirken über den Geruchssinn (Inhalation), die Haut (Massage, Bäder) und die Raumluft (Diffusor). Die Aromatherapie wird bei Stress, Schlafstörungen, Hautproblemen, Atemwegserkrankungen und emotionaler Balance eingesetzt. In der Schwangerschaftsbegleitung besonders wertvoll: Lavendel, Mandarine, Ylang-Ylang.

Ayurveda

Traditionelle indische Heilkunst, die über 5.000 Jahre alt ist. Der Name bedeutet „Wissen vom Leben". Ayurveda basiert auf der Lehre der drei Doshas (Vata, Pitta, Kapha), die den individuellen Konstitutionstyp bestimmen. Ziel ist das Gleichgewicht der Doshas durch Ernährung, Lebensführung, Kräuter, Ölanwendungen (Abhyanga) und Reinigungskuren (Panchakarma). In der Frauengesundheit besonders relevant: ayurvedische Wochenbettbetreuung und Zyklusregulation.

Bachblüten

Ein von Dr. Edward Bach in den 1930er Jahren entwickeltes System aus 38 Blütenessenzen, die emotionale Zustände harmonisieren sollen. Bachblüten werden als Tropfen eingenommen oder äußerlich angewendet (z.B. Rescue Remedy). Sie werden in der Komplementärmedizin eingesetzt bei Angst, Trauer, Erschöpfung, Entscheidungsschwierigkeiten und emotionalen Krisen. Die wissenschaftliche Evidenz ist begrenzt, aber viele Anwenderinnen berichten von positiven Erfahrungen.

Dosha

Im Ayurveda die drei grundlegenden Bioenergien, die jede Person in individuellem Verhältnis in sich trägt: Vata (Luft/Raum, Bewegung und Kreativität), Pitta (Feuer/Wasser, Verdauung und Transformation) und Kapha (Erde/Wasser, Struktur und Stabilität). Die individuelle Dosha-Konstitution (Prakriti) bestimmt Ernährungsempfehlungen, Lebensstilhinweise und Therapieansätze.

Heilpraktiker/in

In Deutschland eine Person, die nach dem Heilpraktikergesetz (HPG) die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde besitzt, ohne approbierter Arzt zu sein. Die Erlaubnis wird durch Bestehen der amtsärztlichen Prüfung beim Gesundheitsamt erteilt. Der Heilpraktiker darf Diagnosen stellen, Blut abnehmen und Therapien durchführen. Die Durchfallquote liegt bei 70 bis 80 %. Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre.

Homöopathie

Von Samuel Hahnemann im 18. Jahrhundert begründetes Heilsystem, das auf dem Prinzip „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden" basiert. Homöopathische Mittel werden aus pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Substanzen hergestellt und in extremer Verdünnung (Potenzierung) verabreicht. Die Homöopathie ist in Deutschland weit verbreitet, ihre Wirksamkeit über den Placeboeffekt hinaus wird wissenschaftlich kontrovers diskutiert.

IPHM (International Practitioners of Holistic Medicine)

Eine international anerkannte Zertifizierungsstelle für Ausbildungen im Gesundheits- und Wellnessbereich mit Sitz in Großbritannien. Das IPHM prüft Ausbildungsinhalte, Methodik und Dozentenqualifikation und vergibt bei Bestehen ein Gütesiegel. Die IPHM-Zertifizierung wird weltweit anerkannt und signalisiert Qualität und Professionalität. Die SULIA Akademie ist IPHM-akkreditiert.

Naturheilkunde

Sammelbezeichnung für ein breites Spektrum an Behandlungsmethoden, die die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen und natürliche Mittel einsetzen. Dazu gehören unter anderem Phytotherapie, Aromatherapie, Hydrotherapie, Ernährungstherapie, Bewegungstherapie und Ordnungstherapie. Die Naturheilkunde betrachtet den Menschen ganzheitlich und setzt auf Prävention, natürliche Reize und die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte.

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Die Heilbehandlung mit Pflanzen und Pflanzenzubereitungen. Die Phytotherapie ist eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit und wird heute sowohl in der Schulmedizin als auch in der Komplementärmedizin eingesetzt. Zubereitungsformen: Tees, Tinkturen, Extrakte, Kapseln, Salben, ätherische Öle. Wichtige Heilpflanzen in der Frauengesundheit: Frauenmantel, Himbeerblätter, Schafgarbe, Mönchspfeffer, Johanniskraut, Baldrian.

Prakriti

Im Ayurveda die individuelle Grundkonstitution eines Menschen, die bei der Geburt festgelegt wird. Die Prakriti beschreibt das Verhältnis der drei Doshas (Vata, Pitta, Kapha) und bestimmt körperliche Merkmale, Persönlichkeitseigenschaften und Neigungen zu bestimmten Ungleichgewichten. Eine Naturheilpraktikerin mit Ayurveda-Wissen bestimmt die Prakriti, um individuelle Empfehlungen geben zu können.

TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)

Ein über 2.000 Jahre altes Medizinsystem aus China, das auf dem Konzept der Lebensenergie (Qi) basiert. Die TCM umfasst Akupunktur, Kräutermedizin (chinesische Pharmakologie), Ernährungslehre nach den Fünf Elementen, Tuina-Massage und Bewegungstherapie (Qi Gong, Tai Chi). In der Frauengesundheit wird TCM bei Zyklusstörungen, Fruchtbarkeit, Schwangerschaftsbeschwerden und Wechseljahren eingesetzt.

Tinktur

Ein flüssiger Pflanzenextrakt, der durch Einlegen von Pflanzenteilen (Blätter, Blüten, Wurzeln) in Alkohol (meist 40 bis 70 %) hergestellt wird. Der Alkohol löst die wirksamen Inhaltsstoffe aus dem Pflanzenmaterial. Tinkturen sind konzentrierter als Tees und haben eine längere Haltbarkeit (mehrere Jahre). Die Einnahme erfolgt tropfenweise, oft verdünnt in Wasser. In der Phytotherapie ein wichtiges Zubereitungsverfahren.

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